Wir freuen uns, die Idee wird Realität. Am 21.4. beschloss der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät II der MLU Halle offiziell die Einrichtung des Studienganges, eine Woche später folgte die Senatskommission für Studium und Lehre. Das geschieht an Hochschulen ganz konkret anhand einer ‘Studien- und Prüfungsordnung’. In unserem Fall kommt eine ‘Fachspezifische Gebührenordnung’ sowie eine ‘Fachspezifische Ordnung zur Regelung der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Qualifikationen und Kompetenzen’ hinzu, die gleich ‘im Paket’ angenommen wurden.
Das sind gute Nachrichten, denn damit sind auch unsere auf die potentiellen Interessenten des Studiengangs zugeschnittenen Überlegungen zur Anrechnung von beruflichen Kompetenzen akademische Realität. Im Klartext: Wer sich mit einem ersten Studienabschluss im Umfang von weniger als 240 Leistungspunkten bewirbt, wird sich berufliche Erfahrungen als studienäquivalent anrechnen lassen können und spart damit bis zu einem Jahr Studienzeit.

Und auch unser zweites Ziel wurde mit den Ordnungen genehmigt. In Zukunft sollen auch Interessierte mit entsprechenden Berufserfahrungen, aber ohne einen vollständigen ersten akademischen Abschluss, ONLINE RADIO studieren können. Unsere Studien- und Prüfungsordnung sieht das in einer Öffnungsklausel bereits vor und orientiert sich dabei an einem Beschluss der Kultusministerkonferenz, der auch Vorgaben macht, in welchen Fällen dies möglich ist. Der letzte Schritt fehlt allerdings noch: das Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt muss entsprechend geändert werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage liegt im Landtag. Wir werden weiter berichten!
Parallel dazu wurde am 21.4. auch im Fachbereichsrat ‘Kommunikation und Medien’ der Hochschule Magdeburg-Stendal die Koopperation mit dem Studiengang beschlossen. Derweil kümmern wir uns intensiv um das Hochfahren der Lernplattform, denn die Module sollen bald mit radiokulturellem Inhalt bestückt werden.






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